Kasse und Bestellungen

Was ein Kassensystem im Restaurant 2026 wirklich kostet

Abo, Hardware, Zahlungsprovision und Vertragslaufzeit: die vier Posten einer Kassenrechnung — und welche sich vermeiden lassen.

Jeder Kassenanbieter wirbt mit einem Monatspreis. Das ist fast nie der Betrag, den ein Restaurant am Ende zahlt. Hier die tatsächliche Aufschlüsselung — und wie Sie erkennen, welche Posten Sie überhaupt betreffen.

Die vier Kostenblöcke

1. Software-Abo

Der beworbene Preis, meist 30 bis 90 € pro Monat und Standort. Zwei Hinweise: Oft gilt der Preis pro Terminal — zwei Tablets im Service sind zwei Abos. Und die Funktionen, wegen derer Sie gekommen sind (Warenwirtschaft, Kundenbindung, Mehrfilialauswertung), liegen fast immer in einem höheren Paket.

2. Hardware

Terminal, Bondrucker, Kassenlade, manchmal ein Küchenbildschirm. 400 bis 1.500 € Anschaffung oder eine Monatsmiete zusätzlich zum Abo. „Kostenlose" Hardware bedeutet in der Regel 36 Monate Bindung, und die Rechnung geht selten zu Ihren Gunsten auf.

3. Provision auf Kartenzahlungen

Der am meisten unterschätzte Posten. Zwischen 1,5 % und 2,9 % des per Karte kassierten Umsatzes, plus einige Cent je Transaktion. Bei 30.000 € Kartenumsatz im Monat zu 1,8 % sind das 540 € — deutlich mehr als das Abo.

4. Laufzeit und Nebenkosten

Installation, Schulung, Datenübernahme, Priority-Support. Und vor allem die Vertragslaufzeit: 12, 24 oder 36 Monate. Ein vorzeitiger Ausstieg kostet meist die Restlaufzeit.

Ein Rechenbeispiel

Ein Bistro mit 30 Plätzen, zwei Tablets im Service, 25.000 € Monatsumsatz, davon 70 % per Karte:

  • Abo: 2 × 49 € = 98 €
  • Gemietete Hardware: 45 €
  • Kartenprovision: 17.500 € × 1,8 % = 315 €
  • Rund 458 € im Monat, also etwa 5.500 € im Jahr.

Für ein System, das kassiert, konforme Bons druckt und Bestände führt, ist das ein fairer Preis. Die Frage ist, ob Sie das alles brauchen.

Kassieren und Bestellaufnahme trennen

Viele Restaurants kaufen eine Vollkasse, weil sie ein Organisationsproblem haben, kein Zahlungsproblem. Kassiert wird längst zuverlässig: Kartenlesegerät, Bargeld, die vorhandene Kasse. Was fehlt, ist zu wissen, wer was an welchem Tisch bestellt hat und wie weit die Küche ist.

Das sind zwei verschiedene Probleme, und sie lassen sich getrennt lösen. Das Kassieren bleibt, wo es ist. Bestellaufnahme, Küchenbildschirm und Tischplan laufen auf einem Tablet, das Sie schon haben — kostenlos.

Genau das ist der Umfang von Modern Resto: Bestellaufnahme am Tablet und Küchenbildschirm sind kostenlos und ohne Provision, weil wir das Geld nie anfassen. Es gibt auch einen direkten Vergleich mit einem vollwertigen Kassensystem.

Fragen vor der Unterschrift

  • Gilt der Preis pro Standort oder pro Terminal?
  • Wie hoch ist die Gesamtgebühr bei einer Kartenzahlung von 30 €?
  • Wie lang ist die Laufzeit, was kostet ein vorzeitiger Ausstieg?
  • Wird die Hardware gekauft, gemietet oder ist sie an den Vertrag gebunden?
  • Was passiert mit meinen Daten, wenn ich wechsle?

Wann sich eine Vollkasse lohnt

Wenn Sie Kartenzahlung im selben Werkzeug brauchen, konforme Bons drucken, Bestände führen oder die Buchhaltung exportieren müssen, kaufen Sie ein richtiges Kassensystem. Endet Ihr Bedarf bei „Service und Küche sollen mit derselben Information arbeiten", beginnen Sie mit dem kostenlosen Teil — eine Kasse lässt sich später ergänzen, ohne drei Jahre im Voraus zu unterschreiben.

Bereit, deine digitale Speisekarte zu erstellen?

Schließe dich Hunderten von Restaurants an, die Modern Resto nutzen, um ihre Karte per QR-Code zu teilen.

Meine Karte kostenlos erstellen →